Punktschweißgerät

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Gerätekarte
Name Punktschweißgerät
CIMG4766.JPG
Eigentum Dingfabrik
Ansprechpartner Reinhard Roland
Sicherheitshinweise
Device-level-yellow.png
Warnstufe gelb
Organisatorisches
QR-Code für 546
Standort Elektronikwerkstatt
Positionsangabe
Punktschweißgerät ist hier zu finden.
Dingfabrik Lageplan
Gerätestatus Bitte Status angeben


Projektkarte
Projektname Punktschweißgerät
Kurzbeschreibung Bau eines Punktschweißgerätes
Startdatum 01.3.2015
Enddatum 30.6.2015
PageID 546
Status beendet
CIMG4766.JPG
Ansprechpartner Reinhard, Roland
Standort Elektronikwerkstatt

Roland und Reinhard hätten gern ein Punktschweißgerät, mit dem kleinere Punktschweißverbindungen - wie z.B. für Akkupacks - hergestellt werden können. Das war der Ausgangspunkt für dieses Projekt. Zu Beginn des Projektes diente diese Seite der Informationssammlung, viele der Links unten stammen aus dieser Zeit. Im späteren Verlauf wurde der Projektfortschritt hier dokumentiert.

Die zunächst gestellte Frage: vollelektronisch (mit Kondensator) oder mit Trafo? wurde durch den Umstand beantwortet, dass Reinhard zwischenzeitlich günstig an einen Mikrowellentrafo gekommen war, und damit mit dem Nachbau des Projektes aus dem ersten Link begonnen wurde. Hier ein Foto des ausgebauten Trafos und von Entfernen der Sekundärwicklung. Der Trafo hat 1200W.

Die Sekundärwicklung wurde probeweise ersetzt durch 2,5 Windunden 5mm² Kupferkabel (2x 2,5mm² parallel). Ein ca. 7cm langer Schweißdraht (vom Schutzgasschweißen) konnte damit in ca 10-15s zum Glühen und dann zum Schmelzen gebracht werden. Die Leerlaufspannung von 2,2V veränderte sich dabei um weniger als 0,2V. Primärseitig wurden dabei ca. 180W gemessen.

Nächster Versuch: 2,5 Windungen 25mm² Kupferkabel (Batteriekabel, Bauhaus €4,27/m), ebenso ca. 2,5V Leerlaufspannung, bei durchflossenem Eisendraht, der langsam zum glühen kommt, ca. 600W primärseitig, also ca. 240A sekundärseitig. Rechts die Verzinnung der Kabelenden vor Aufnahme in den Elektrodenhalter.

Erste Tests mit der Nulldurchgangserkennung, zu sehen ist die auf Nulldurchgang geschaltete 230V Leitung, preWeld 3 Vollwellen, pause 5 VW, Weld 12 VW und eine weitere Einstellung.

Das Projekt geht weiter. Inzwischen ist das Punkschweissgerät stabil auf einer Grundplatte befestigt und die Elektroden drücken mit definierter Federspannung auf den Schweisspunkt. Die Elektrodenhalter wurden aus Aluminium gefertigt, welches wir passgenau zugeschnitten bei Wilmsmetall in Ehrenfeld bekommen haben. Mit Roberts Proxxon-Fräse wurden die Aluminiumstücke plangefräst. Robert lieferte eine klasse Idee, wie man die Elektrodenhalter minimalistisch und stabil mit dem Holz verbindet, während sie gleichzeitig zum Einspannen der Elektroden genutzt werden können: Möbel-Spannschrauben. Als Elektroden nehmen wir Kupfernägel mit eckigem Querschnitt aus dem Baumarkt. Die Nägelköpfe haben wir abgeknipst.

Nach den ersten Tests an Schrottakkus gings gestern mit guten Ergebnissen an neue Akkus. Jetzt fehlt nur noch das Gehäuse.

Hier einige Bilder des fertigen Gerätes.

Die Einstellung der Schweissparameter erfolgt über das Menue auf dem LCD. Mit der linken Taste wechselt man zwischen DO=Schweissen und SET=Einstelllungen verändern. Auf dem Display werden 3 Parameter angezeigt, die verändert werden können. P: Vorschweissen, Tempern, B: Pause (break) zwischen Vorschweissen und Hauptschweissvorgang, M: Hauptschweissvorgang (main). Die Zahl gibt die Anzahl der Vollwellen (50Hz=20ms) der Netzfrequenz an, daraus ergibt sich die Schweisszeit. Die mittleren Tasten sind zur Navigation zu den Ziffern und zur Up- Downstellung der Parameter.

Schaltung, Layout und Arduino Sketc -> DingFabrik GIT

Linksammlung